Chronik2018-05-07T16:38:47+00:00

Chronik

Es begann im Jahr 1988, mit der Idee von Peter Hörth und Marcel Geipel, einen eigenen Verein zu gründen.

Sinn und Zweck dieses Vereins sollte es sein, Kölner Originale und diverse Typen des Hänneschentheater, sprich den volkstümlichen Karneval auf die Bühne zu bringen.

Also wurde die „Familisch“ und Freunde mobilisiert. Man gruppierte sich zu einem munteren Trüppchen, und zog erstmals in der Session 1988/89 mit Quetsch un Trumm durchs Agnesveedel.

Am 14.04.89 war es dann soweit und die Brauchtumsgruppe „Fidele Kölsche” wurde auf der Gründungs- versammlung „Em Oellig“im Agnesviertel offiziell ins Leben gerufen. Kurze Zeit später erfolgte beim Amtsgericht die Eintragung ins Vereinsregister.

Um das anfängliche Bild abzurunden und zu vervollständigen, nahm man einen „Roten Funk“ mit ins Portfolio und gleichzeitig dazu übernahm der damalige Präsident der Roten Funken, Hans-Georg Brock, die Weihe unserer Vereinsfahne .

Zu dem „Roten“ gesellte sich ganz schnell auch der „Blaue“, und im weiteren Verlauf der Jahre komplettierten sich alle weiteren Uniformen unserer Kölner Traditionscorps. Diese Uniformen werden mit Stolz von unseren Tambouren getragen.

1995 wurde man Mitglied bei der Karnevalistenvereinigung „Muuzemändelcher“, auf deren Vorstellabenden wir unser Können unter Beweis stellen durften.

1995 wurde man Mitglied bei der Karnevalistenvereinigung „Muuzemändelcher“, auf deren Vorstellabenden wir unser Können unter Beweis stellen durften.

Im Jahre 2004 wechselte man in den „Klub Kölner Karnevalisten“, zuerst als hospitierendes Mitglied und in 2006 dann bis heute als „Aktives Mitglied“.

Im August 2008 wurden die Fidele Kölsche förderndes Mitglied im Festkomitee des Kölner Karnevals.

Seit diesem Zeitpunkt ist die jährliche Teilnahme am Rosenmontagszug der krönende Höhepunkt einer jeden Session für uns.

Jeder Saal- und Sitzungsauftritt, in und um Köln, ist für uns generell ein Highlight für sich. Trotzdem sind neben den bisherigen Auftritten bei Fernseh- und Hörfunksitzungen einige unvergessliche Erlebnisse bei uns fest im Herzen eingebrannt.

Mit ganz besonderem Stolz blicken wir auf unseren musikalischen Ritterschlag im Jahre 2011, anlässlich der Matinee des Festkomitee Kölner Karneval, zugunsten des Kölner Rosenmontagszuges in der Kölner Philharmonie zurück.

Es war ein ganz besonderer akustischer Hochgenuss während des Live Mitschnittes des WDR Hörfunks, in diesen „heiligen“ Hallen der klassischen Musik, auch noch vom Orchester begleitet zu werden.

Die Gruppe verkörpert heute in den Typen des Hänneschen-Theaters, der Kölschen Originale, Kostümen der Jahrhundertwende und in den Uniformen der Kölner Traditionscorps einen repräsentativen Querschnitt des kölschen Fasteleers, der sich in stimmungsvollen Auftritten in und um Köln herum widerspiegelt.

Jedes Jahr wird dem Publikum musikalisch und optisch ein neues Sessionspotpourri präsentiert, liebevoll zusammengestellt mit Melodien „ vun domols bes hück „.

Diese entführen das Publikum durch dat „ AHLE KÖLLE“ bis hin in die Neuzeit. Dabei ist man immer darauf bedacht an der Tradition fest zu halten,und das Brauchtum in seiner ursprünglichen Form zu pflegen und zu wahren.

Dem Leitspruch „ÄCH KÖLSCH UN UNVERFÄLSCH“, den man sich schon bei der Gründungsversammlung auf die Fahne geschrieben hat, ist man bis heute immer stets treu geblieben.

Da wir den bodenständigen und volkstümlichen Kölner Karneval nicht nur präsentieren, ihn leben und lieben, so wollen wir ihn auch weiterhin jederzeit vorleben.

Seit nunmehr 25 Jahren unterhalten wir unser Publikum mit urkölschem Temperament, und rheinischer Lebensfreude. Mal mit leisen, besinnlichen, wie aber auch heiteren und lauten Tönen.

Daher sind wir mittlerweile bestens bekannt, als Kölns buntester und farbenprächtigster Spielmannszug.

Su wor et, su sull et sin, su sull et blieve !!!